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Aktive Abwehr. Wie hätte sich die Zerstörung der Weimarer Republik verhindern lassen?

Do, 26.11.2026
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19 Uhr

Beschreibung

Vortrag und Gespräch mit Jens Bisky

Im internationalen Vergleich konnte die Weimarer Republik lange Zeit als Ausnahmefall einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie gelten, in der allerdings Ende der Zwanzigerjahre die Sehnsucht nach Diktatur in irgendeiner Form immer stärker wurde. Ab Herbst 1930 war das parlamentarische System gelähmt, zwei Jahre später stand die Frage, wer der kommende Diktator werden würde, auf der Tagesordnung. Womit hatte damals zu rechnen, wer die Republik verteidigen, den Nationalsozialismus aufhalten wollte? Und was ließe sich daraus für die Gegenwart lernen?

Jens Bisky, geboren 1966, war lange Jahre Feuilletonredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und arbeitet seit 2021 als geschäftsführender Redakteur des „Mittelweg 36“ am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter „Kleist. Eine Biographie“ (2007) und „Berlin. Biographie einer großen Stadt“ (2019).

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Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

Vortrag