TAGEBUCH VOM ENDE DER WELT
Fr, 20.11.2026
|
20 Uhr
Beschreibung
Das Tagebuch beginnt am Tag des Überfalls der russischen Armee auf die Ukraine. Von diesem Moment an hält die russische Schriftstellerin Natalja Kljutscharjowa in unzähligen Miniaturen fest, was um sie herum geschieht und was sie selbst tut, denkt und fühlt – pendelnd zwischen Wut und Trauer, Ohnmacht und Protest. Und sie beschreibt mit großer Genauigkeit die Verwerfungen innerhalb der russischen Gesellschaft: den wachsenden Graben zwischen denen, die den Krieg befürworten, und jenen, die sich mit ihrem Protest in Gefahr für Leib und Leben bringen.
Kljutscharjowa wird damit zur Stimme für einen Teil der russischen Zivilgesellschaft, der im aktuellen Diskurs kaum noch zu hören ist: derjenigen, die gegen den Krieg und gleichzeitig von permanenten Schuldgefühlen geplagt sind. Fast nebenbei schildert der Text auch die schleichende Auflösung der Zivilgesellschaft durch Propaganda und Netzpolemik.
Kljutscharjowa wird damit zur Stimme für einen Teil der russischen Zivilgesellschaft, der im aktuellen Diskurs kaum noch zu hören ist: derjenigen, die gegen den Krieg und gleichzeitig von permanenten Schuldgefühlen geplagt sind. Fast nebenbei schildert der Text auch die schleichende Auflösung der Zivilgesellschaft durch Propaganda und Netzpolemik.
Weitere Termine dieser Veranstaltung
Weitere Termine an diesem Veranstaltungsort
Mehr Informationen
Societaetstheater Dresden
Gutmann-Saal
An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden
Gutmann-Saal
An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden
Theater

