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Krypto, Krise, Kult? | Gespräch über Bitcoin zwischen Emanzipation und Männlichkeitsfantasie

Di, 01.09.2026
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19 - 20:30 Uhr
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5,00 €

Beschreibung

In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

Nicht nur die Tech-Oligarchen im Silicon Valley, auch die Bitcoin-Jünger fordern eine Disruption: eine Umwälzung des gegenwärtigen Finanzsystems mithilfe von Kryptowährungen, die etablierte Banken überflüssig machen soll. Ein offener Marktzugang für alle soll geschaffen und das Finanzwesen grundlegend dezentralisiert werden. So zumindest die Vision; die mit fast halluzinatorischer Qualität extremen Reichtums spielt und schnell zur Machtfiktion mutiert. Wir wollen an diesem Abend nicht nur fragen, ob Kryptowährungen ein tatsächlich emanzipatorisches Projekt darstellen, sondern inwiefern der Kult um den Bitcoin sich aus libertär-konservativen Männlichkeitsidealen speist. Und ist am Ende vielleicht weniger Risikobereitschaft die Antriebsfeder als Unsicherheit angesichts globaler (Finanz-)Krisen?

Zu Gast: Juan S. Guse,
Moderation: Carolin Wiedemann, Journalistin und Soziologin

Mehr Informationen

Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

Vortrag