Das Versprechen der Freiheit und das unzufriedene „Volk“
Di, 23.09.2025
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19 - 21 Uhr
Beschreibung
Gespräch mit Detlef Pollack über Ostdeutsche im Transformationsprozess.Revolutionen sind Freiheitsversprechen. Doch oft folgt die Enttäuschung auf dem Fuße. Auch die Transformationen im Zuge der Wiedervereinigung blieben nicht folgenlos: Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Gleichzeitig haben sie sich jedoch als mächtiger politischer Akteur erwiesen.
So ging einerseits im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik von der Bevölkerung aus. Andererseits beherrscht heute die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten.
Der Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack spürt in seinem Vortrag nach, wie sich am ostdeutschen Protestverhalten begreifen lässt, wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt.
Einführung und Moderation: Prof. Dr. Hans Vorländer, TU Dresden
So ging einerseits im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik von der Bevölkerung aus. Andererseits beherrscht heute die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten.
Der Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack spürt in seinem Vortrag nach, wie sich am ostdeutschen Protestverhalten begreifen lässt, wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt.
Einführung und Moderation: Prof. Dr. Hans Vorländer, TU Dresden
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Lingnerplatz 1
01069 Dresden
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Vortrag