Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland

Traumatisierte Gegenwart?

Di, 16.09.2025
|
19 - 21 Uhr

Beschreibung

Im Rahmen der Reihe "Theorien zur Praxis"
Der Begriff Trauma wird heute sowohl in der Psychologie verwendet, als auch im Bereich von Politik, Medien und Alltagskultur. Demnach kann nicht nur ein Individuum traumatisiert werden, auch die Gesellschaft insgesamt ist von kollektiven Erschütterungen der Vergangenheit geprägt. Wenn das so sein sollte, leben wir in einer Gesellschaft, in der Verletzungen aufgearbeitet und wieder gut gemacht werden müssen. Die Gesellschaft benötigt dann Resilienz, Trost und Heilung, um mit den aktuellen Krisen oder Kriegen umgehen zu lernen.
In der Herbstausgabe der Reihe „Theorien zur Praxis“ spricht Prof. Dr. Philipp Felsch, Kulturhistoriker an der Humboldt-Universität zu Berlin, diesmal mit dem Psychologen und Traumaforscher Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker von der Universität Zürich.

Mehr Informationen

Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

Vortrag