Im Rampenlicht

Die Augusto-Kolumne der Woche - diesmal zum Comeback des Bergsteigerchors in der Jungen Garde Dresden.

Von Tom Vörös
Kolumnen-Autor Tom Vörös in Aktion
Kolumnen-Autor Tom Vörös in Aktion © DDV-Media

Lieber Bergsteigerchor,

vielleicht waren es ja die perfekt geölten Stimmen einiger Chorsänger, die ich kürzlich in einem Biergarten an der Elbe vernehmen durfte. Das Gewusel an den Tischen, der Sonnenuntergang, das sanfte Strömen der Elbe – alles war irgendwie im Fluss und durch die Musik entstand ein leichtes Gefühl der Erhabenheit. Gerade für die SängerInnen war und ist Corona ja nicht gerade ein Segen. Andere würden sagen: Es ist der Gipfel. Umso erfreulicher ist es, dass Sie nun wieder Ihre Stimmen erheben dürfen
und von luftigen Bergeshöh'n singen werden.
Und da dieser Tage sicherlich auch die kollektiven Heimatgefühle vieler Inland-Urlauber deutlich verstärkt werden, könnte der hiesige Bergsteigerchor locker den Soundtrack für den sächsischen Sommer liefern. Da fällt mir ein, wie wäre es denn, wenn Ihre Musik auf dem einen oder anderen Gipfel des Elbsandsteingebirges erklingen würde? Quasi auf Knopfdruck, aus einem fast unsichtbaren Lautsprecher? Keine Ahnung, ob das mit Naturschutz vereinbar ist – eine zusätzliche Motivation, den steilen Anstieg zu bewältigen wäre es allemal.

Bergsteigerchor "Kurt Schlosser" - (Berg-)Lieder mit Abstand,
1.8., 15 Uhr, Junge Garde, Dresden
www.bergsteigerchor.de