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Christoph Links: Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte

Mo, 28.09.2026
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19:30 - 21 Uhr

Beschreibung

Warum verschwanden in der DDR so viele Verlage?

Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zentral zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert?

Christoph Links (geb. 1954 in Caputh bei Potsdam) ist Verleger, Publizist und Sachbuchautor. Nach einem Studium der Philosophie und Lateinamerikanistik arbeitete er zunächst als Redakteur und im Aufbau-Verlag. Im Dezember 1989 gründete er den Ch. Links Verlag, der sich auf Politik und Zeitgeschichte spezialisiert.

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