Vortrag "Aus der Hölle in den Himmel. Die Produktion des Jagdflugzeuges Messerschmitt Me 262 durch Zwangsarbeiter in unterirdischen Rüstungsfabriken"
Beschreibung
Referent: Heiko Triesch, Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Berlin
Während des Zweiten Weltkrieges intensivierten insbesondere die Amerikaner und Briten ständig ihrer Luftangriffe auf das Deutsche Reich. Dabei wurde die Rüstungsindustrie immer schwerer getroffen.
Als Reaktion darauf gab es im Deutschen Reich ab Herbst 1943 umfangreiche Anstrengungen zur Verlagerung von Rüstungsbetrieben in Bombensichere oder zumindest gut getarnte Produktionsstandorte. Zukünftig wollte man schnellstmöglich in Bunker, Stollenanlagen, oder sogenannte Waldwerke umziehen. Die Errichtung der Fabriken und die Produktion sollten dabei ganz überwiegend Zwangsarbeiter erledigen.
Bis Kriegsende kosteten die, mit großer Rücksichtslosigkeit gegenüber den völlig entrechteten Häftlingen, betriebenen Verlagerungsvorhaben zehntausende das Leben, während die Baumaßnahmen umfangreiche Ressourcen benötigten. Letztendlich nahmen nur sehr wenige Anla
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Klosterstraße 3
02763 Zittau

