Aktenzeichen Der stille Widerstand
Sa, 17.10.2026
|
19 Uhr
Beschreibung
Im Gespräch mit Ines Geipel und Torsten Rasch.
Nur ein Jahr nach der Wiedervereinigung verließ der Dresdner Komponist Torsten Rasch Deutschland, begab sich u.a. in Japan auf die Suche nach einer neuen künstlerischen Identität. Seine Erfahrungen über den gesellschaftlichen Wandel nach dem Mauerfall verleiteten ihn später zu der Aussage: „Mein Land existiert nicht mehr“. Mit seiner Vertonung von Reiner Kunzes Romanvorlage Die wunderbaren Jahre findet Rasch ein klangliches Gewand für jene zwiespältigen 1970er-Jahre in Ostdeutschland, die den historischen Umbruch von 1989 bereits vorwegnahmen.
Nur ein Jahr nach der Wiedervereinigung verließ der Dresdner Komponist Torsten Rasch Deutschland, begab sich u.a. in Japan auf die Suche nach einer neuen künstlerischen Identität. Seine Erfahrungen über den gesellschaftlichen Wandel nach dem Mauerfall verleiteten ihn später zu der Aussage: „Mein Land existiert nicht mehr“. Mit seiner Vertonung von Reiner Kunzes Romanvorlage Die wunderbaren Jahre findet Rasch ein klangliches Gewand für jene zwiespältigen 1970er-Jahre in Ostdeutschland, die den historischen Umbruch von 1989 bereits vorwegnahmen.
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