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Ist die Vierte Gewalt in der Krise?

Mo, 20.07.2026
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18 Uhr
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kostenlos / Eintritt frei

Beschreibung

Podiumsdiskussion mit Anja Reschke, Nikolaus Blome und Andreas Nowak

Als die Nationalsozialisten in Deutschland 1933 an die Macht kamen, instrumentalisierten sie die Medien für ihre ideologisch-rassistischen Zwecke. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildete deshalb nicht nur die Aufteilung der staatlichen Gewalt in Judikative, Exekutive und Legislative die Grundlage des neuen Rechtsstaats, sondern auch die Etablierung unabhängiger Medien, welche die staatlichen Organe und Institutionen kritisch im Blick behalten. Bis heute kommt dieser sogenannten Vierten Gewalt neben Informationsvermittlung und Unterhaltung die Aufgabe zu, Machtmissbrauch zu verhindern.

In der Gegenwart jedoch stehen der öffentlich-rechtliche Rundfunk, aber auch private Medienunternehmen zunehmend in der Kritik. Nicht wenige sind der Ansicht, dass die Krise der Demokratie im Zusammenhang mit einer Krise der »Vierten Gewalt« stehe.

Eintritt frei, Platzkapazität begrenzt. Frühes Erscheinen wird empfohlen.

Mehr Informationen

Militärhistorisches Museum Dresden
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden

Vortrag