Geistliche Chormusik
Mi, 07.10.2026
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19 Uhr
|
30 €
Beschreibung
RENAISSANCE II: Heinrich Schütz und Hugo Distler im Schatten des Krieges
mit Verleihung des Internationalen Heinrich-Schütz-Preises
Hugo Distler (1908–1942) blickte verklärt auf das Reformationsjahrhundert, in dessen Weltanschauung und Geisteshaltung er das fand, was er in seiner Gegenwart vermisste: einen Zusammenhalt, der über das Individuum hinausweist. Die Musik jener Zeit wurde ihm daher zum Vorbild und zur Zuflucht. Während Heinrich Schütz‘ Leben und seine "Geistliche Chormusik" von 1648 entscheidend vom Dreißigjährigen Krieg geprägt wurden, stand Distlers Leben im Zeichen der Erstarkung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Auch Distlers Zeitgenossen Günter Raphael (1903–1960), Hermann Grabner (1886–1969) und Helmut Bornefeld (1906–1990) orientierten sich an Schütz, weil sie in seinem Werk eine Haltung erkannten, die ihnen für die eigene Zeit wegweisend schien.
mit Verleihung des Internationalen Heinrich-Schütz-Preises
Hugo Distler (1908–1942) blickte verklärt auf das Reformationsjahrhundert, in dessen Weltanschauung und Geisteshaltung er das fand, was er in seiner Gegenwart vermisste: einen Zusammenhalt, der über das Individuum hinausweist. Die Musik jener Zeit wurde ihm daher zum Vorbild und zur Zuflucht. Während Heinrich Schütz‘ Leben und seine "Geistliche Chormusik" von 1648 entscheidend vom Dreißigjährigen Krieg geprägt wurden, stand Distlers Leben im Zeichen der Erstarkung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Auch Distlers Zeitgenossen Günter Raphael (1903–1960), Hermann Grabner (1886–1969) und Helmut Bornefeld (1906–1990) orientierten sich an Schütz, weil sie in seinem Werk eine Haltung erkannten, die ihnen für die eigene Zeit wegweisend schien.
Weitere Termine in der Veranstaltungsreihe "Heinrich Schütz Musikfest"
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Annenstraße 15
01067 Dresden
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