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DIE GESCHICHTE DER LEIPZIGER MEUTEN - JUGEND IM NATIONALSOZIALISMUS

Mi, 13.05.2026
|
20 Uhr

Beschreibung

Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es überall in Deutschland oppositionelle Jugendgruppen. Bis zu 1.500 Mädchen und Jungen trafen sich ab Mitte der 1930er Jahre in Leipzig in Jugendcliquen jenseits der Hitler­jugend und lehnten sich gegen den Nationalsozialismus auf. In diesem Buch kommen erstmalig frühere Meutenmitglieder zu Wort. Interviews und Erinnerungsberichte, Auszüge aus Pro­zessakten, begleitende Texte sowie bislang unveröffentlichte Fotos ermöglichen eine Spurensuche zu einer der größten oppo­sitionellen Jugendbewegungen während der NS-Zeit. Der Autor und Historiker Sascha Lange hat mehr als zehn Jahre zu diesem Thema geforscht.

»Die Geschichte der Leipziger Meuten« ist ein eindrucksvolles Zeugnis über jugendliches Aufbegehren und Kampf um Freiräume in der Zeit einer furchtbaren Diktatur. Ein Buch über Jugendkulturen, Nonkonformität, Opposition und Widerstand. Die Mädchen und Jungen gingen selbstbestimmt wandern oder trafen sich in ihren Stadtteilen auf der Straße

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Societaetstheater Dresden
Gutmann-Saal
An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden

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