Ruf in die Zukunft: Wiegenlieder aus dem Ghetto
Beschreibung
Im Zentrum steht das Wiegenlied als intimste musikalische Form, ein Lied zwischen Trost, Angst, Hoffnung und Fürsorge, das Erfahrungen von Verlust oder Sehnsucht abbildet, aber auch den Wunsch nach einem guten Leben für die nächste Generation. Lieder aus jüdischen Traditionen, aus dem Vilna-Ghetto oder das Gebet „Ani ma’amin“ in einer Überlieferung aus dem Warschauer Ghetto begegnen neuen musikalischen Stimmen der Gegenwart.
Das deutsch – tschechische Ensemble echo_von_nichts verbindet überlieferte und komponierte Wiegenlieder (u.a. aus Theresienstadt von Ilse Weberová, Gideon Klein, Hans Krása) mit neuen Kompositionen. Matouš Hejl (Prag) und Elena Schoychet (Dresden) vertonen Texte jüdischer Autorinnen.
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Eisenbahnstraße 1
01097 Dresden

