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Zwangsarbeit in der DDR-Haft und ihre Spuren im Westen

Do, 26.02.2026
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18 - 19 Uhr
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kostenlos / Eintritt frei
Zwangsarbeit in der DDR-Haft und ihre Spuren im Westen

Beschreibung

Westdeutsche Handelsunternehmen wie ALDI bezogen Produkte aus der DDR, die dort unter zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden. So ließ der VEB Esda Thalheim im Frauengefängnis Hoheneck Strumpfhosen produzieren, die dann ins Billigsortiment westdeutscher Discounter kamen. Wer sich der Arbeit verweigerte, musste mit Sanktionen bis hin zu Einzelhaft rechnen.


Der Historiker Peter Keup (Union der Opferverbände kommunistische Gewaltherrschaft, UOKG) beleuchtet historische Hintergründe dieser Handelsbeziehungen, die Folgen für die Betroffenen und den Umgang der Unternehmen mit dieser Vergangenheit heute.

Foto: Zwangsarbeit von Häftlingsfrauen in der Strafvollzugseinrichtung Hoheneck. Quelle: Dokumentationsstelle Dresden/Stiftung Sächsische Gedenkstätten

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Riesaer Straße 7 D
01129 Dresden

Vortrag