Vortrag: Ralph Buder "Geschichte der Landesvermessung - Königlich-Sächsische Triangulation 1862-1890"
Fr, 11.04.2025
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15 - 17 Uhr
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Preise

Beschreibung
Die Königlich-Sächsische Triangulation (1862–1890) war ein bedeutendes Vermessungsprojekt zur Verbesserung der Kartengrundlagen in Sachsen. Ralph Buder, ein Elektrotechniker mit Interesse an Mathematik, Geschichte und Geographie, beschäftigt sich hobbymäßig mit diesem Thema – inspiriert durch seine Frau Birgit Buder, die im Bereich Geodäsie arbeitet. Nach dem Wiener Kongress 1815 unternahmen Preußen, Sachsen und Österreich-Ungarn große Anstrengungen zur verbesserten Vermessung Mitteleuropas. Sachsen trat 1862 der Mitteleuropäischen Gradvermessung bei und errichtete ab 1864 ein Dreiecksnetz mit 36 Hauptmesspunkten, das später durch 122 weitere Stationen ergänzt wurde. Eine der größten Leistungen war 1872 die exakte Bestimmung der Großenhainer Grundlinie. In einem Vortrag werden zentrale Fragen zur Triangulation, den verwendeten Messverfahren und den verantwortlichen Wissenschaftlern behandelt – unterstützt durch Bilder, Grafiken und Karten mit besonderem Fokus auf die Oberlausitz.
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Schloss Krobnitz
Am Friedenstal 5
02894 Reichenbach O.L.
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Vortrag, Bildung