Puppenspieler dürfen wieder

Im Max-Jacob-Theater in Hohnsten öffnet sich am 23. Mai zum ertsen Mal der Vorhang wieder. Für Fans des Puppenspiels ein Hoffnungsschimmer.

Von Anja Weber
Der Vorhang hebt sich auch im Max-Jacob-Theater in Hohnstein wieder.
Der Vorhang hebt sich auch im Max-Jacob-Theater in Hohnstein wieder. © Steffen Unger

Der Traditionsverein Hohnsteiner Kasper hat sich in den letzten Tagen auf die neue Spielsaison vorbereitet. Die sollte eigentlich schon Ende Februar starten. Doch auch im Max-Jacob-Theater mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden. Jetzt ist alles frisch geputzt und so hergerichtet, dass sich die Theaterbesucher sicher fühlen können. Auch die Hygiene- und Abstandsregeln können eingehalten werden, sodass das Gesundheitsamt im Landratsamt dem Konzept zugestimmt hat. Darüber informiert Kulturmanager Dieter Arndt.

Das geht nicht ohne Einschränkungen. Die Besucheranzahl ist auf maximal 50 begrenzt. Außerdem müssen die Abstandsregeln eingehalten werden und ein Mund-Nasen-Schutz  gehört ebenfalls mit dazu. 

Am Sonnabend wird 15 Uhr das Figurentheater von Cornelia Fritzsche aus Dresden das Stück "Kasper und das Märchenpuzzle" aufführen. Die Besucher werden etwa 45 Minuten unterhalten. Da das Stück für Kinder ab vier Jahre geeignet ist, steht einem Familiennachmittag im Puppenspieltheater nichts im Weg. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro.

Im Übrigen wurde die Schließzeit auch gut genutzt. Vorm Theater. Die Pflasterfirma hatte uneingeschränkte Baufreiheit.  Der Weg vorm Theater ist jetzt also ganz neu. Dafür nutzte der Verein ein zweites Mal das Förderprogramm „Lieblingsplätze für alle“, welches Menschen mit Behinderung den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen besser erschließen soll.

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